Hessen-Trio für "10.000 Meter Europacup" nominiert
  20.05.2022 •     Leistungssport , Wettkampfsport


Homiyu Tesfaye, Katharina Steinruck und Eva Dieterich werden am letzten Mai-Wochenende im französischen Pace ihre Runden drehen. DLV mit zwei Teams am Start.

Koffer packen ist für ein hessisches Trio angesagt, dass sich bei den deutschen Langstrecken-Meisterschaften in Pliezhausen bestens in Szene setzten konnte. Zum zehnköpfigen Aufgebot des DLV gehören auch Homiyu Tesfaye (TSV Pfungstadt), Katharina Steinruck (Eintracht Frankfurt) sowie Eva Dieterich (Laufteam Kassel), die am 28. Mai im französischen Pace beim „10.000 Meter Europacup“ das Nationaltrikot tragen werden.

Je fünf Männer und Frauen bilden die deutsche Equipe, von denen dann die jeweils drei schnellsten Langstreckler in die Mannschaftswertung kommen. Das Team der Frauen führt Pliezhausen-Siegerin Alina Reh (SCC Berlin) an. Neben den zwei Hessinnen Steinruck und Dieterich gehen in der Kleinstadt in der Bretagne noch Miriam Dattke und Domenika Mayer (beide LG Telis Finanz Regensburg) auf die Jagd nach flotten Zeiten. Top-Frau ist Yasemin Can (TUR). Die vierfache Siegerin bei Crosslauf Europameisterschaften reist mit einer Bestzeit von 30:26,41 Minuten an. Beim Team-Titel werden einmal mehr die Britinnen mit vorne dabei erwartet. Die Läuferinnen von der Insel konnten sich bei fünf der sechs letzten Europacup Events durchsetzen.

Neben dem ehemaligen Mittelstreckler Tesfaye kämpfen noch Simon Boch, Filimon Abraham (beide LG Telis Finanz Regensburg), Nils Voigt (TV Wattenscheid) und Richard Ringer (LC Rehlingen) um einer der drei Team-Plätze. Letztgenannter erinnert sich sicherlich gerne an den Europacup 2018 in London zurück. In der britischen Metropole stellte er nämlich seine Bestzeit (27:36,52 min.) auf. Damit gehört er zu jenen dreizehn Startern, die mit einer „27er-Zeit“ anreisen. Die Meldeliste führen der Norweger Sondre Nordstadt Moin (27:24,78 min.) und der Spanier Carlos Mayo (27:25,00 min.) an. Gespannt sein darf man, wie Lokalmatador Jimmy Gressier abschneiden wird, der zuletzt bei der U23 EM im schwedischen Gävle über 10.000 Meter auf der Bahn seine Runden drehte.